Italien, welches als eine der ältesten Weinregionen Europas gilt, zählt natürlich zu den größten Weinproduzenten der Welt. Auf einer Fläche von über neunhunderttausend Hektar werden jährlich über 58 Millionen Hektoliter Wein angebaut, produziert und vermarktet. Folglich hat der Wein in der italienischen Wirtschaft einen hohen Stellenwert.
Die Bodenbeschaffenheit zählt zu den wichtigsten Grundlagen hochrangiger Weine. Aber erst durch die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen sowie durch Hügel, Ebenen, Seen und Flüsse erhalten die italienische Weine das einzigartige, qualitative Aroma. Eine grosse Rolle für spezielle Erzeugnisse spielen dabei aber auch der kühle Norden sowie der heiße Süden.
Italienische Rotweine, die zu den besten ihrer Sorte gehören, haben vielfältige Geschmacksnuancen mit Alterungspotential. Bei der Weißweinherstellung überwiegt der trockene. Weiterhin bekannt sind Schaumweine und Dessertweine, die meist einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Aus Chardonnay, Merlot, Cabernet Sauvignon oder auch Rebsorten wie Barbera, Malvasia, Montepulciano, Nebbiolo, Sangiovese und Trebbiano werden originelle, antike und individuelle Tropfen erzeugt. Jedoch auch einfache Tafelweine brauchen sich nicht zu verstecken und sind keineswegs unakzeptabel.
Die Unterteilung der italienischen Weine wird in vier Klassen verifiziert. Die höchste Klasse ist die DOCG (Denominazione Di Origine Controllata e Garantita = kontrollierter und garantierter Ursprung) gefolgt von der DOC (Denominazione Di Origine Controllata = kontrollierter Ursprung) Klasse, anschließend die IGT (Indicazione Geografica Tipica = typische geografische Lage) und die Vino da Tavola Klasse für Tafelweine.
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